Statistik der Bayerischen Fischerprüfung
Wie schwer ist die Bayerische Fischerprüfung wirklich?
Diese Seite fasst die wichtigsten Statistiken zur Fischerprüfung zusammen – von der Einführung 1971 bis zu den aktuellen Online-Prüfungen.
Die Daten stammen aus öffentlich zugänglichen Jahresberichten des Instituts für Fischerei (LfL) und des Landesfischereiverband Bayern e. V..
Seit der Einführung der staatlichen Fischerprüfung im Jahr 1971 haben bis 2021 insgesamt 506.795 Personen in Bayern daran teilgenommen.
Davon konnten rund 428.000 Prüflinge die Fischerprüfung bestehen.
Über alle Jahrzehnte ergibt sich eine durchschnittliche Bestehensquote von etwa 84,5 %.
Die Zahl der Teilnehmer an der bayerischen Fischerprüfung liegt seit Jahrzehnten bemerkenswert stabil bei rund 10.000 Prüflingen pro Jahr.
Der Anteil an Teilnehmerinnen steigt über die Jahre langsam an – Angeln wird bei Frauen zunehmend beliebter.
Teilnehmer und Bestehensquoten seit 1971
Die folgende Tabelle umfasst alle verfügbaren Jahreswerte seit Einführung der Staatlichen Fischerprüfung in Bayern 1971. Neben den Teilnehmerzahlen und der Bestehensquote sind – soweit angegeben – auch die Anteile von Männern und Frauen aufgeführt.
| Jahr | Teilnehmer | Bestehensquote | Männeranteil | Frauenanteil |
|---|---|---|---|---|
| 2024 | 11800 | k.A. | k.A. | k.A. |
| 2023 | 11000 | k.A. | k.A. | k.A. |
| 2022 | 10204 | 86,96 % | k.A. | k.A. |
| 2021 | 8757 | 89,28 % | k.A. | k.A. |
| 2020 | 9443 | 91,22 % | 88,80 % | 11,20 % |
| 2019 | 9874 | 88,89 % | 88,21 % | 11,79 % |
| 2018 | 10140 | 88,88 % | 88,54 % | 11,46 % |
| 2017 | 9314 | 90,00 % | k.A. | k.A. |
| 2016 | k.A. | k.A. | k.A. | k.A. |
| 2015 | 11174 | 91,00 % | 93,00 % | 7,00 % |
| 2014 | 12744 | 92,00 % | 90,00 % | 10,00 % |
| 2013 | 11643 | 90,00 % | 91,00 % | 9,00 % |
| 2012 | 11156 | 92,00 % | 92,00 % | 8,00 % |
| 2011 | 9582 | 91,00 % | 92,00 % | 8,00 % |
| 2010 | 10938 | 88,00 % | 92,00 % | 8,00 % |
| 2009 | 9477 | 93,00 % | 91,00 % | 9,00 % |
| 2008 | 8970 | 91,00 % | 93,00 % | 7,00 % |
| 2007 | 8973 | 90,00 % | 93,00 % | 7,00 % |
| 2006 | 9643 | 92,00 % | 90,00 % | 10,00 % |
| 2005 | 9073 | 90,00 % | k.A. | k.A. |
| 2004 | 9363 | 91,73 % | k.A. | k.A. |
| 2003 | 9633 | 79,63 % | k.A. | k.A. |
| 2002 | 8935 | 78,09 % | k.A. | k.A. |
| 2001 | 8715 | 80,36 % | k.A. | k.A. |
| 2000 | 8632 | 77,26 % | k.A. | k.A. |
| 1999 | 8577 | 78,36 % | k.A. | k.A. |
| 1998 | 9200 | 76,72 % | k.A. | k.A. |
| 1997 | 9840 | 76,49 % | k.A. | k.A. |
| 1996 | 10260 | 68,03 % | k.A. | k.A. |
| 1995 | 10444 | 78,92 % | k.A. | k.A. |
| 1994 | 10319 | 79,17 % | k.A. | k.A. |
| 1993 | 10512 | 81,77 % | k.A. | k.A. |
| 1992 | 11953 | 76,12 % | k.A. | k.A. |
| 1991 | 10266 | 69,36 % | k.A. | k.A. |
| 1990 | 9750 | 74,63 % | k.A. | k.A. |
| 1989 | 8516 | 87,19 % | k.A. | k.A. |
| 1988 | 10958 | 85,22 % | k.A. | k.A. |
| 1987 | 11463 | 82,26 % | k.A. | k.A. |
| 1986 | 12358 | 80,43 % | k.A. | k.A. |
| 1985 | 12754 | 72,02 % | k.A. | k.A. |
| 1984 | 11877 | 74,03 % | k.A. | k.A. |
| 1983 | 12479 | 86,47 % | k.A. | k.A. |
| 1982 | 11981 | 83,49 % | k.A. | k.A. |
| 1981 | 13273 | 89,69 % | k.A. | k.A. |
| 1980 | 12935 | 87,64 % | k.A. | k.A. |
| 1979 | 12095 | 93,00 % | k.A. | k.A. |
| 1978 | 11472 | 89,00 % | k.A. | k.A. |
| 1977 | 13080 | 91,81 % | k.A. | k.A. |
| 1976 | 9210 | 90,76 % | k.A. | k.A. |
| 1975 | 7214 | 89,69 % | k.A. | k.A. |
| 1974 | 4898 | 88,60 % | k.A. | k.A. |
| 1973 | 4200 | 67,20 % | k.A. | k.A. |
| 1972 | 2508 | 68,00 % | k.A. | k.A. |
| 1971 | 813 | 80,81 % | k.A. | k.A. |
Hinweis: k.A. = keine Angaben im jeweiligen Jahresbericht.
Teilnehmer- und Bestehensquoten nach Geschlecht
Die Fischerprüfung in Bayern weist traditionell einen sehr hohen Männeranteil auf: Durchschnittlich rund 90 % der Teilnehmenden sind Männer und etwa 10 % Frauen. Der Frauenanteil ist jedoch langsam, aber kontinuierlich gestiegen – von etwa 7–8 % in den 2000er-Jahren auf zuletzt rund 12 % (2018:11,46%, 2019:11,79%, 2020: 11,20%).
Bestehensquoten von Männern und Frauen
In einigen Jahren wurden die Bestehensquoten getrennt nach Geschlecht ausgewiesen. Dabei zeigt sich ein klares Muster: Frauen bestehen die Fischerprüfung in Bayern fast immer etwas häufiger als Männer.
| Jahr | Bestehensquote |
|---|---|
2017 | Männer: 88 % |
2015 | Männer: 89 % |
2014 | Männer: 90 % |
2013 | Männer: 90 % |
2012 | Männer: 92 % |
2011 | Männer: 91 % |
2010 | Männer: 88 % |
2009 | Männer: 93 % |
2008 | Männer: 91 % |
2007 | Männer: 90 % |
Meilensteine der Bayerischen Fischerprüfung
Die Fischerprüfung in Bayern hat sich in den letzten Jahrzehnten stark verändert. Die wichtigsten Schritte hin zur aktuellen Online-Prüfung im Überblick:
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1971:Einführung der staatlichen Fischerprüfung
Start der einheitlichen, staatlich geregelten Fischerprüfung in Bayern. Seitdem werden alle Teilnehmer und Bestehensquoten statistisch erfasst. Traditioneller Termin für die Fischerprüfung war stets der erste Samstag im März. Die Prüfungsbögen der Teilnehmer wurden eingesammelt, zur Prüfungsbehörde geschickt und dort ausgewertet. Etwa 6 Wochen später erhielten die Teilnehmer Bescheid ob sie bestanden hatten oder nicht.
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2005:Einführung der Wiederholungsprüfung
Ab dem Jahr 2005 hatten Teilnehmer welche die zentrale Fischerprüfung am ersten Samstag im März nicht bestanden hatten die Möglichkeit an einer zeitnahen Wiederholungsprüfung teilzunehmen. Sie mussten so nicht wieder ein ganzes Jahr auf den nächsten Versuch warten. Der Erfolg war jedoch überschaubar, oft lagen in den Wiederholungsprüfungen die Bestehensquoten nur bei 50-60 Prozent.
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2014:Ende der klassischen PapierprüfungBis 2014 fand die schriftliche Fischerprüfung jährlich am ersten Samstag im März als Papierklausur statt. Mit der Abschaffung dieser Form wurde der Weg für die digitale Prüfung frei.
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2015:Digitale Fischerprüfung am PC
Seit 2015 wird die Fischerprüfung als Online-Prüfung am PC in offiziellen Prüfungsräumen durchgeführt. Das eröffnet flexiblere Prüfungstermine und eine sofortige Auswertung.
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2020:Online-PräsenzkurseMit den Online-Präsenzkursen kann der Theorieunterricht seit Ende 2020 auch per Videokonferenz stattfinden. Die eigentliche Prüfung bleibt weiterhin eine Präsenzprüfung am PC.
Detailblick: Prüfungsjahre 2018 bis 2020
Für die Jahre 2018 bis 2020 liegen besonders detaillierte Zahlen aus den Jahresberichten vor. Sie zeigen: Die Zahl der Teilnehmer liegt stabil bei rund 10.000 Personen pro Jahr, während die Bestehensquote konstant sehr hoch ist.
| Jahr | Teilnehmer | Ergebnis |
|---|---|---|
2018 | 10.140 Teilnehmer | 9.012 bestanden (88,88 %) |
2019 | 9.874 Teilnehmer | 8.777 bestanden (88,89 %) |
2020 | 9.443 Teilnehmer | 8.614 bestanden (91,22 %) |
Besonders auffällig ist das Jahr 2020: Trotz Pandemie wurden noch 9.443 Prüfungsteilnahmen erfasst, davon bestanden 91,22 %. Die Durchfallquote lag damit bei nur 8,78 %.
Alter der Teilnehmer
Die Jahresberichte für 2018 bis 2020 zeigen deutlich, dass die meisten Teilnehmerinnen und Teilnehmer zwischen 20 und 39 Jahren alt sind. Dicht dahinter folgen die 12–19-Jährigen, während ältere Altersgruppen eine kleinere Rolle spielen.
Spannend: Die jüngste Altersgruppe (12–19 Jahre) verzeichnet im Dreijahresvergleich die niedrigste Bestehensquote. Bei den älteren Prüflingen liegen die Erfolgsquoten dagegen auf einem sehr hohen, nahezu gleichbleibenden Niveau.
Blick in die Vergangenheit: Entwicklung der Fischerprüfung
Das Institut für Fischerei der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) veröffentlichte als Prüfungsbehörde über viele Jahre hinweg sogenannte Jahresberichte. In den Berichten finden sich immer wieder interessante Zahlen und Fakten rund um die bayerische Fischerprüfung. Außerdem lässt sich auch gut die Entwicklung von der zentralen schriftlichen Prüfung hin zur dynamischen Online-Prüfung verfolgen.
Jahresbericht 2015
3.2.7 Durchführung der Staatlichen Fischerprüfung in Bayern
Zielsetzung: Die alljährliche Abwicklung der Staatlichen Fischerprüfung ist eine Hoheitsaufgabe des IFI. Nach ersten Startschwierigkeiten bei der Einführung des Online-Prüfungsverfahrens wurde dieses optimiert so dass man im Berichtsjahr erstmals ganz auf die schriftliche Form der Fischerprüfung verzichten konnte. In 2015 lief die Online-Anwendung sehr stabil so dass die Fischerprüfung auch künftig ausschließlich online angeboten wird.
Methode: Das Onlineverfahren bietet den Kandidaten ein zeitgemäßes Anmelde- und Prüfungsverfahren, das nun rund ums Jahr zu wählbaren Zeitpunkten an verschiedenen Orten in Bayern angeboten wird. Der Kandidat wird in ein Prüfungslokal mit PC-Ausstattung eingeladen, wo er die individuell für ihn per Zufallsgenerator zusammengestellten 60 Prüfungsfragen innerhalb von einer Stunde durch Mausklick beantwortet. Unmittelbar nach Beendigung der Prüfung wird das Ergebnis angezeigt. Im Erfolgsfall wird das Zeugnis kurze Zeit danach erstellt und per Post zugestellt.
Im Berichtsjahr wurden bayernweit drei neue Prüfungslokale zertifiziert, sechs Prüfungsleiter und 30 Kursanbieter und -ausrichter im Umgang mit dem Online-Verfahren geschult. Darüber hinaus wurden zahlreiche Fragen im Zusammenhang mit dem Prüfungsverfahren, zur Anmeldung, Organisation und Durchführung der Prüfung sowie zu rechtlichen Problemen per Telefon, E-Mail oder Fax beantwortet.
Die Erfahrungen der Fachanwender und Prüflinge im Umgang mit dem Online-Verfahren wurden in mehreren Workshops zusammengetragen und als Grundlage für die Optimierung der Prüfungs-Software verwendet. Zur Vermeidung von Missverständnissen bei der Neu-Programmierung wurde die Spezifikation mit AIW-IT sukzessive durchgeführt (agiles Vorgehen).
Ergebnis: Im Jahr 2015 haben 11.174 Kandidaten bayernweit in 36 Lokalen die Online-Fischerprüfung abgelegt. An insgesamt 741 Einzelprüfungen, die überwiegend an Samstagen stattfanden, wurden im Durchschnitt jeweils 15 Teilnehmer (min. 1, max. 24) geprüft. Die meisten Kandidaten besuchten die Prüfungen in den großen Städten München (n = 1.324), Nürnberg (n = 1.068) und Augsburg (n = 717).
Während im Februar und März 2015 mit rund 5.500 Prüflingen in etwa die Hälfte des Jahresaufkommens geprüft wurde, waren es in der übrigen Zeit im Mittel 570 Prüfungen pro Monat. Die hohe Nachfrage an Prüfungen im späten Winter ist korreliert mit der saisonalen Ausgabe von Angelkarten sowie dem bevorzugten Lernverhalten der Klientel.
Der größte Anteil der Prüfungsteilnehmer waren junge Frauen und Männer vom 20. bis zum 29. Lebensjahr (33 %). Während die untere Altersgrenze durch das Fischereigesetz auf das vollendete 12. Lebensjahr festgelegt ist, waren die älteste Teilnehmerin 69 Jahre und der älteste Teilnehmer 71 Jahre alt.
Wie schon im Jahr 2014 haben insgesamt 93 % der Teilnehmerinnen und 89 % der Teilnehmer die Online-Prüfung mit Erfolg abgeschlossen. Während in der jüngsten Altersgruppe (12 – 19 Jahre) der Anteil bestandener Prüflinge bei den weiblichen (73 %) und den männlichen Kandidaten (79 %) am geringsten war, lag dieser bei den älteren meist über 90 % und bei den Frauen sogar über 95 % (siehe Abbildung).
Fünfzehn Teilnehmer nutzten die Anzeige der Prüfungsfragen in Englisch, 407 Teilnehmer in russischer Sprache. 140 Kandidaten haben sich die deutschen Fragentexte über Kopfhörer angehört. Diese Option wird in der Regel von Legasthenikern genutzt.
Insgesamt hat sich die eGovernment-Anwendung als ein bürgerfreundlicher Nachfolger des ehemals schriftlichen Verfahrens beim Ablegen der staatlichen Fischerprüfung bewährt.
Jahresbericht 2014
3.2.7 Durchführung der Staatlichen Fischerprüfung in Bayern
Zielsetzung: Die alljährliche Abwicklung der Staatlichen Fischerprüfung ist eine Hoheitsaufgabe des IFI. Im Berichtsjahr wurde letztmals die schriftliche Hauptprüfung am ersten Samstag im März angeboten. Der Wiederholungstermin fand nicht mehr statt. Das Online-Prüfungsverfahren wird seit 2012 parallel dazu betrieben. Nach ersten Startschwierigkeiten läuft die Onlineanwendung mittlerweile stabil und wird daher künftig ausschließlich angeboten.
Methode: Zur Abwicklung der schriftlichen Prüfung hat das IFI die 60 Prüfungsfragen erstellt und auf Prüfungsbögen drucken lassen. Die Organisation der schriftlichen Prüfung erfolgte in bewährter Weise in Zusammenarbeit mit den Ämtern für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Weiterhin galt es den Druck und Versand der Prüfungszeugnisse bzw. der Bescheide für Personen, die nicht bestanden haben, abzuwickeln.
Das Onlineverfahren bietet den Kandidaten ein zeitgemäßes Anmelde- und Prüfungsverfahren, das nun rund ums Jahr zu wählbaren Zeitpunkten an verschiedenen Orten in Bayern angeboten werden kann. Der Kandidat wird in ein Prüfungslokal mit PC-Ausstattung eingeladen, wo er die individuell für ihn per Zufallsgenerator zusammengestellten Prüfungsfragen durch Mausklick beantwortet. Unmittelbar nach Beendigung der Prüfung wird das Ergebnis angezeigt. Im Erfolgsfall wird das Zeugnis kurze Zeit danach erstellt und per Post zugestellt.
Im Berichtsjahr wurden bayernweit sechs neue Prüfungslokale zertifiziert, 24 Prüfungsleiter und 70 Kursanbieter und -ausrichter im Umgang mit dem Onlineverfahren geschult. Darüber hinaus wurden zahlreiche Fragen im Zusammenhang mit den unterschiedlichen Prüfungsverfahren zur Anmeldung, Organisation und Durchführung der Prüfung sowie zu rechtlichen Problemen per Telefon, E-Mail oder Fax beantwortet.
Die Erfahrungen der Fachanwender und Prüflinge im Umgang mit dem Onlineverfahren wurden in mehreren Workshops zusammengetragen und als Grundlage für die Optimierung der Prüfungs-Software verwendet.
Ergebnis: Im Jahr 2014 haben 6.593 Bewerber an der schriftlichen Hauptprüfung der Staatlichen Fischerprüfung teilgenommen. Der Anteil männlicher Kandidaten lag, im Gegensatz zum Vorjahr (91 %) im Berichtsjahr bei 90 %. Insgesamt 94 % der weiblichen und 92 % der männlichen Teilnehmer konnten die letzte schriftliche Prüfung mit Erfolg abschließen. Der altersbezogen größte Anteil der Prüfungsteilnehmer waren junge Frauen und Männer vom 20. bis zum 29. Lebensjahr (27 %). Während die untere Altersgrenze durch das Fischereigesetz auf das vollendete 12. Lebensjahr festgelegt ist, waren die älteste Teilnehmerin 67 Jahre und der älteste Teilnehmer 76 Jahre alt.
Darüber hinaus haben im Berichtszeitraum 6.151 Kandidaten die Online-Fischerprüfung abgelegt. Die Altersstruktur der Kandidaten war mit der der schriftlichen Prüfung vergleichbar. Insgesamt 93 % der Teilnehmerinnen und 89 % der Teilnehmer haben die Online-Prüfung mit Erfolg abgeschlossen. Beide Gruppen waren damit geringfügig schlechter als beim schriftlichen Verfahren. Der größte Anteil der Prüfungsteilnehmer waren auch hier junge Frauen und Männer vom 20. bis zum 29. Lebensjahr (34 %). Zehn Teilnehmer nutzten die Anzeige der Prüfungsfragen in Englisch, 178 Teilnehmer in russischer Sprache. 64 Kandidaten haben sich die deutschen Fragentexte über Kopfhörer angehört. Diese Option wird in der Regel von Legasthenikern genutzt.
Für die Beantwortung der Prüfungsfragen standen beim schriftlichen Verfahren 120 Minuten zur Verfügung. Auf Grund einer Änderung der rechtlichen Rahmenbedingungen waren es bei den Onlineprüfungen nur noch 60 Minuten. Die Verkürzung der Prüfungszeit wurde auf Grundlage detaillierter Prüfungsauswertungen eingeführt. Sie hat sich im Ergebnis der Kandidaten nicht signifikant niedergeschlagen. Der zeitliche Gewinn lässt aber eine zügigere und kostensparendere Abwicklung des Online-Verfahrens zu.
Jahresbericht 2013
3.2.6 Durchführung der Staatlichen Fischerprüfung in Bayern
Zielsetzung: Die alljährliche Abwicklung der Staatlichen Fischerprüfung ist eine Hoheitsaufgabe des IFI. Neben der schriftlichen Hauptprüfung am ersten Samstag im März findet eine schriftliche Wiederholungsprüfung am letzten Samstag in Juni statt. Teilnehmen können daran Personen, die die Hauptprüfung nicht bestanden haben oder aus verschiedenen Gründen nicht erscheinen konnten, zur Hauptprüfung jedoch ordnungsgemäß angemeldet waren. Seit März 2012 können die Kandidaten wahlweise auch das neue Online-Prüfungsverfahren nutzen.
Methode: Zur Abwicklung der bewährten schriftlichen Prüfungsform hat das IFI die Prüfungsfragen erstellt sowie die Organisation in Zusammenarbeit mit den Ämtern für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten vorgenommen. Weiterhin wurden auch der Druck und Versand der Prüfungszeugnisse bzw. der Bescheide für Personen, die nicht bestanden haben, abgewickelt. Parallel dazu wurden Prüfungsanbieter und -ausrichter sowie Kursanbieter und -ausrichter für das Onlineverfahren geschult, bayernweit Online-Prüfungslokale zertifiziert und dort erste Prüfungen organisiert und betreut. Das Onlineverfahren bietet den Kandidaten ein zeitgemäßes Anmelde- und Prüfungsverfahren, das nun rund ums Jahr zu wählbaren Zeitpunkten an verschiedenen Orten in Bayern angeboten werden kann. Der Kandidat wird in ein Prüfungslokal mit PC-Ausstattung eingeladen, wo er die individuell für ihn per Zufallsgenerator zusammengestellten Prüfungsfragen durch Mausklick beantwortet. Unmittelbar nach Beendigung der Prüfung wird das Ergebnis angezeigt. Im Erfolgsfall wird das Zeugnis kurze Zeit danach erstellt und per Post zugestellt. In der Übergangsphase bis Ende 2014 werden noch beide Prüfungsverfahren angeboten.
Danach wird voraussichtlich das schriftliche Verfahren eingestellt werden. Im Berichtsjahr wurden bayernweit fünf Infoveranstaltungen zur Onlineanwendung abgehalten, 23 Prüfungslokale zertifiziert, 45 Prüfungsleiter und 50 Kursleiter geschult. Darüber hinaus wurden zahlreiche Fragen im Zusammenhang mit den unterschiedlichen Prüfungsverfahren zur Anmeldung, der Organisation und Durchführung der Prüfung sowie zu rechtlichen Problemen per Telefon, E-Mail oder Fax beantwortet.
Ergebnis: Im Jahr 2012 haben 9.969 Bewerber an der schriftlichen Haupt- und 522 Bewerber an der Wiederholungsprüfung der Staatlichen Fischerprüfung teilgenommen. Der Anteil männlicher Teilnehmer lag, wie auch in den Jahren davor, bei 92 %. Während 92 % aller Teilnehmer die Hauptprüfung mit Erfolg abschließen konnten, haben nur 50 % die Wiederholungsprüfung bestanden. Insgesamt lagen die Erfolgsquoten der männlichen Kandidaten bei 92 % und die der Teilnehmerinnen bei 94 %.
Der altersbezogen größte Anteil der Prüfungsteilnehmer waren junge Frauen und Männer vom 20. bis zum 29. Lebensjahr (28 %). Während die untere Altersgrenze durch das Fischereigesetz auf das vollendete 12. Lebensjahr festgelegt ist, waren die älteste Teilnehmerin 70 Jahre und der älteste Teilnehmer 81 Jahre alt; beide haben bestanden.
Nach dem offiziellen Start des Onlineverfahrens am 16. März durch Herrn Staatsminister Brunner, haben bis Ende des Berichtszeitraums 1.187 Kandidaten die Online-Fischerprüfung abgelegt. Die Altersstruktur der Kandidaten war mit der der schriftlichen Prüfung vergleichbar. Der größte Anteil der Prüfungsteilnehmer waren auch junge Frauen und Männer vom 20. bis zum 29. Lebensjahr (35 %).
Jahresbericht 2012
3.2.5 Durchführung der Staatlichen Fischerprüfung in Bayern
Zielsetzung: Die alljährliche Abwicklung der Staatlichen Fischerprüfung ist eine Hoheitsaufgabe des IFI. Neben der schriftlichen Hauptprüfung am ersten Samstag im März findet eine schriftliche Wiederholungsprüfung am letzten Samstag in Juni statt. Teilnehmen können daran Personen, die die Hauptprüfung nicht bestanden haben oder aus verschiedenen Gründen nicht erscheinen konnten, zur Hauptprüfung jedoch ordnungsgemäß angemeldet waren. Seit März 2012 können die Kandidaten wahlweise auch das neue Online-Prüfungsverfahren nutzen.
Methode: Zur Abwicklung der bewährten schriftlichen Prüfungsform hat das IFI die Prüfungsfragen erstellt sowie die Organisation in Zusammenarbeit mit den Ämtern für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten vorgenommen. Weiterhin wurden auch der Druck und Versand der Prüfungszeugnisse bzw. der Bescheide für Personen, die nicht bestanden haben, abgewickelt. Parallel dazu wurden Prüfungsanbieter und -ausrichter sowie Kursanbieter und -ausrichter für das Onlineverfahren geschult, bayernweit Online-Prüfungslokale zertifiziert und dort erste Prüfungen organisiert und betreut. Das Onlineverfahren bietet den Kandidaten ein zeitgemäßes Anmelde- und Prüfungsverfahren, das nun rund ums Jahr zu wählbaren Zeitpunkten an verschiedenen Orten in Bayern angeboten werden kann. Der Kandidat wird in ein Prüfungslokal mit PC-Ausstattung eingeladen, wo er die individuell für ihn per Zufallsgenerator zusammengestellten Prüfungsfragen durch Mausklick beantwortet. Unmittelbar nach Beendigung der Prüfung wird das Ergebnis angezeigt. Im Erfolgsfall wird das Zeugnis kurze Zeit danach erstellt und per Post zugestellt. In der Übergangsphase bis Ende 2014 werden noch beide Prüfungsverfahren angeboten.
Danach wird voraussichtlich das schriftliche Verfahren eingestellt werden. Im Berichtsjahr wurden bayernweit fünf Infoveranstaltungen zur Onlineanwendung abgehalten, 23 Prüfungslokale zertifiziert, 45 Prüfungsleiter und 50 Kursleiter geschult. Darüber hinaus wurden zahlreiche Fragen im Zusammenhang mit den unterschiedlichen Prüfungsverfahren zur Anmeldung, der Organisation und Durchführung der Prüfung sowie zu rechtlichen Problemen per Telefon, E-Mail oder Fax beantwortet.
Ergebnis: Im Jahr 2012 haben 9.969 Bewerber an der schriftlichen Haupt- und 522 Bewerber an der Wiederholungsprüfung der Staatlichen Fischerprüfung teilgenommen. Der Anteil männlicher Teilnehmer lag, wie auch in den Jahren davor, bei 92 %. Während 92 % aller Teilnehmer die Hauptprüfung mit Erfolg abschließen konnten, haben nur 50 % die Wiederholungsprüfung bestanden. Insgesamt lagen die Erfolgsquoten der männlichen Kandidaten bei 92 % und die der Teilnehmerinnen bei 94 %.
Der altersbezogen größte Anteil der Prüfungsteilnehmer waren junge Frauen und Männer vom 20. bis zum 29. Lebensjahr (28 %). Während die untere Altersgrenze durch das Fischereigesetz auf das vollendete 12. Lebensjahr festgelegt ist, waren die älteste Teilnehmerin 70 Jahre und der älteste Teilnehmer 81 Jahre alt; beide haben bestanden.
Nach dem offiziellen Start des Onlineverfahrens am 16. März durch Herrn Staatsminister Brunner, haben bis Ende des Berichtszeitraums 1.187 Kandidaten die Online-Fischerprüfung abgelegt. Die Altersstruktur der Kandidaten war mit der der schriftlichen Prüfung vergleichbar. Der größte Anteil der Prüfungsteilnehmer waren auch junge Frauen und Männer vom 20. bis zum 29. Lebensjahr (35 %).
Jahresbericht 2011
3.2.7 Durchführung der Staatlichen Fischerprüfung in Bayern
Zielsetzung: Die alljährliche Abwicklung der Staatlichen Fischerprüfung ist eine Hoheitsaufgabe des IFI. Seit 2004 findet neben der Hauptprüfung am ersten Samstag im März auch eine Wiederholungsprüfung am letzten Samstag in Juni statt. Teilnehmen können daran Personen, die die Hauptprüfung nicht bestanden haben oder aus verschiedenen Gründen nicht erscheinen konnten, zur Hauptprüfung jedoch ordnungsgemäß angemeldet waren.
Methode: Die Anmeldung zur Staatlichen Fischerprüfung erfolgte zu etwa 87 % per Internet, der Rest in schriftlicher Form über den Landesfischereiverband Bayern e. V. Zum Aufgabenbereich des IFI gehören insbesondere die Erstellung der Prüfungsfragen sowie die Organisation der Prüfung in Zusammenarbeit mit den Ämtern für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Weiterhin werden auch der Druck und Versand der Prüfungszeugnisse bzw. der Bescheide für Personen, die nicht bestanden haben, abgewickelt. Zahlreiche Fragen im Zusammenhang mit dem Anmeldeverfahren, der Organisation und Durchführung der Prüfung sowie zu rechtlichen Problemen wurden per Telefon, E-Mail oder Fax beantwortet. Parallel zur bisherigen Staatlichen Fischerprüfung wurde unter Federführung des Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, in Zusammenarbeit mit dem Arbeitsbereich IT der LfL, weiter an der Umsetzung einer Online-Prüfung gearbeitet. Diese wird künftig als e-Governmentanwendung der Bayerischen Staatsregierung zur Verfügung gestellt. Im Berichtsjahr konnten erste Testprüfungen durchgeführt werden. Das Onlineverfahren bietet den Kandidaten künftig ein zeitgemäßes Anmelde- und Prüfungsverfahren sowie den Ausbildern eine Unterstützung bei der Führung des Ausbildungsnachweises. Die Fischerprüfung kann damit künftig rund ums Jahr zu wählbaren Zeitpunkten an verschiedenen Orten in Bayern angeboten werden. Der Kandidat wird in ein Prüfungslokal mit PC-Ausstattung eingeladen, wo er die individuell für ihn per Zufallsgenerator zusammengestellten Prüfungsfragen durch Mausklick beantwortet. Unmittelbar nach Beendigung der Prüfung wird das Ergebnis angezeigt. Der erfolgreiche Kandidat kann im Anschluss daran sofort bei seiner Wohnsitzgemeinde den Fischereischein beantragen.
Ergebnisse: Im Jahr 2011 haben 9.582 Bewerber an der Haupt- und 604 Bewerber an der Wiederholungsprüfung der Staatlichen Fischerprüfung teilgenommen. Der Anteil männlicher Teilnehmer lag, wie auch im Jahr davor, bei 92 %. Während 91 % aller Teilnehmer die Hauptprüfung mit Erfolg abschließen konnten, haben nur 64 % die Wiederholungsprüfung bestanden. Insgesamt lagen die Erfolgsquoten der männlichen Kandidaten bei 91 % und die der Teilnehmerinnen sogar bei 93 %.
Der altersbezogen größte Anteil der Prüfungsteilnehmer waren junge Frauen und Männer vom 20. bis zum 29. Lebensjahr (28 %) (Abbildung). Während die untere Altersgrenze durch das Fischereigesetz auf das vollendete 12. Lebensjahr festgelegt ist, waren die älteste Teilnehmerin 67 Jahre und der älteste Teilnehmer 78 Jahre alt; beide haben bestanden.
Jahresbericht 2010
3.2.6 Durchführung der Staatlichen Fischerprüfung in Bayern
Zielsetzung: Die alljährliche Abwicklung der Staatlichen Fischerprüfung ist eine Hoheitsaufgabe des IFI. Seit 2004 findet neben der Hauptprüfung am ersten Samstag im März auch eine Wiederholungsprüfung am letzten Samstag in Juni statt. Teilnehmen können daran Personen, die die Hauptprüfung nicht bestanden haben oder aus verschiedenen Gründen nicht erscheinen konnten, zur Hauptprüfung jedoch ordnungsgemäß angemeldet waren.
Methode: Die Anmeldung zur Staatlichen Fischerprüfung erfolgte zu etwa 85 % per Internet, der Rest in schriftlicher Form über den Landesfischereiverband Bayern e.V.. Die WebAnwendung zur Anmeldung lief im Berichtsjahr sehr stabil. Zum Aufgabenbereich des IFI gehören insbesondere die Erstellung der Prüfungsfragen sowie die Organisation der Prüfung in Zusammenarbeit mit den Ämtern für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Weiterhin werden auch der Druck und Versand der Prüfungszeugnisse bzw. der Bescheide für Personen, die nicht bestanden haben, abgewickelt.
Zahlreiche Fragen im Zusammenhang mit dem Anmeldeverfahren, der Organisation und Durchführung der Prüfung sowie zu rechtlichen Problemen wurden per Telefon, E-Mail oder Fax beantwortet. Parallel zur bisherigen Staatlichen Fischerprüfung wurde unter Federführung des Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, in Zusammenarbeit mit dem Arbeitsbereich IT der LfL und des StMELF das Grobkonzept für eine Online-Prüfung erstellt, die künftig im Rahmen von e-Government zur Verfügung gestellt werden soll.
Ergebnis: Im Jahr 2009 haben 9.477 Bewerber an der Haupt- und 479 Bewerber an der Wiederholungsprüfung der Staatlichen Fischerprüfung teilgenommen. Der Anteil männlicher Teilnehmer lag bei 91 %. Während 93 % aller Teilnehmer die Hauptprüfung mit Erfolg abschließen konnten, haben nur 53 % die Wiederholungsprüfung bestanden. Insgesamt lagen die Erfolgsquoten der männlichen Kandidaten bei 93 % und die der Teilnehmerinnen sogar bei 96 %.
Der altersbezogen größte Anteil der männlichen Prüfungsteilnehmer waren Jugendliche bis zum 19. Lebensjahr (28 %). Dagegen dominierte bei den weiblichen Teilnehmern die Altersgruppe der 20- bis 29-jährigen mit 35 % (Abbildung). Während die untere Altersgrenze durch das Fischereigesetz auf das vollendete 12. Lebensjahr festgelegt ist, waren die älteste Teilnehmerin 77 Jahre und der älteste Teilnehmer 76 Jahre alt.
Jahresbericht 2009
3.2.6 Durchführung der Staatlichen Fischerprüfung in Bayern
Zielsetzung: Die alljährliche Abwicklung der Staatlichen Fischerprüfung ist eine Hoheitsaufgabe des IFI. Seit 2004 findet neben der Hauptprüfung am ersten Samstag im März auch eine Wiederholungsprüfung am letzten Samstag in Juni statt. Teilnehmen können daran Personen, die die Hauptprüfung nicht bestanden haben oder aus verschiedenen Gründen nicht erscheinen konnten, zur Hauptprüfung jedoch ordnungsgemäß angemeldet waren.
Methode: Die Anmeldung zur Staatlichen Fischerprüfung erfolgte zu etwa 85 % per Internet, der Rest in schriftlicher Form über den Landesfischereiverband Bayern e.V.. Die WebAnwendung zur Anmeldung lief im Berichtsjahr sehr stabil. Zum Aufgabenbereich des IFI gehören insbesondere die Erstellung der Prüfungsfragen sowie die Organisation der Prüfung in Zusammenarbeit mit den Ämtern für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Weiterhin werden auch der Druck und Versand der Prüfungszeugnisse bzw. der Bescheide für Personen, die nicht bestanden haben, abgewickelt. Zahlreiche Fragen im Zusammenhang mit dem Anmeldeverfahren, der Organisation und Durchführung der Prüfung sowie zu rechtlichen Problemen wurden per Telefon, E-Mail oder Fax beantwortet.Parallel zur bisherigen Staatlichen Fischerprüfung wurde unter Federführung des Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, in Zusammenarbeit mit dem Arbeitsbereich IT der LfL und des StMELF das Grobkonzept für eine Online-Prüfung erstellt, die künftig im Rahmen von e-Government zur Verfügung gestellt werden soll.
Ergebnis: Im Jahr 2009 haben 9.477 Bewerber an der Haupt- und 479 Bewerber an der Wiederholungsprüfung der Staatlichen Fischerprüfung teilgenommen. Der Anteil männlicher Teilnehmer lag bei 91 %. Während 93 % aller Teilnehmer die Hauptprüfung mit Erfolg abschließen konnten, haben nur 53 % die Wiederholungsprüfung bestanden. Insgesamt lagen die Erfolgsquoten der männlichen Kandidaten bei 93 % und die der Teilnehmerinnen sogar bei 96 %.
Der altersbezogen größte Anteil der männlichen Prüfungsteilnehmer waren Jugendliche bis zum 19. Lebensjahr (28 %). Dagegen dominierte bei den weiblichen Teilnehmern die Altersgruppe der 20- bis 29-jährigen mit 35 % (Abbildung). Während die untere Altersgrenze durch das Fischereigesetz auf das vollendete 12. Lebensjahr festgelegt ist, waren die älteste Teilnehmerin 77 Jahre und der älteste Teilnehmer 76 Jahre alt.
Jahresbericht 2008
4.2.8 Durchführung der Staatlichen Fischerprüfung in Bayern
Zielsetzung: Die alljährliche Abwicklung der Staatlichen Fischerprüfung ist eine Hoheitsaufgabe des IFI. Seit 2004 findet neben der Hauptprüfung am ersten Samstag im März auch eine Wiederholungsprüfung am letzten Samstag in Juni statt. Teilnehmen können daran Personen, die die Hauptprüfung nicht bestanden haben oder aus verschiedenen Gründen nicht erscheinen konnten.
Methode: Die Anmeldung zur Staatlichen Fischerprüfung erfolgt zu etwa 80 % per Internet, der Rest in schriftlicher Form über den Landesfischereiverband Bayern e.V. Die OnlineAnwendung zur Anmeldung lief im Berichtsjahr sehr stabil.
Zum Aufgabenbereich des IFI gehören insbesondere die Erstellung der Prüfungsfragen sowie die Organisation der Prüfung in Zusammenarbeit mit den Ämtern für Landwirtschaft und Forsten. Weiterhin werden auch der Druck und Versand der Prüfungszeugnisse bzw. der Bescheide für Personen, die nicht bestanden haben, abgewickelt. Zahlreiche Fragen im Zusammenhang mit dem Anmeldeverfahren, der Organisation und Durchführung der Prüfung sowie zu rechtlichen Problemen wurden per Telefon, E-Mail oder Fax beantwortet.
Parallel zur bisherigen Staatlichen Fischerprüfung wurde unter Federführung des Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten begonnen, in Zusammenarbeit mit dem Arbeitsbereich IT der LfL und des StMELF eine Online-Prüfung zu konzipieren, die künftig im Rahmen von e-Government zur Verfügung gestellt werden soll.
Ergebnisse: Im Jahr 2008 haben 8.970 Bewerber an der Haupt- und 454 Bewerber an der Wiederholungsprüfung der Staatlichen Fischerprüfung teilgenommen. Der Anteil männlicher Teilnehmer lag wie auch im Vorjahr bei 93 %. Während 91 % aller Teilnehmer die Hauptprüfung mit Erfolg abschließen konnten, haben nur 51 % die Wiederholungsprüfung bestanden. In beiden Prüfungen waren die Teilnehmerinnen erfolgreicher als ihre männlichen Kollegen.
Der altersbezogen größte Anteil der männlichen Prüfungsteilnehmer waren Jugendliche bis zum 19. Lebensjahre (39 %) während bei den weiblichen Teilnehmern die Altersgruppe der 20- bis 29-jährigen mit 30 % dominierte (Abbildung). Während die untere Altersgrenze durch das Fischereigesetz auf das vollendete 12. Lebensjahr festgelegt ist, war die älteste Teilnehmerin 75 Jahre alt und der älteste Teilnehmer 76 Jahre alt.
Jahresbericht 2007
4.2.9 Durchführung der Staatlichen Fischerprüfung in Bayern
Zielsetzung: Die alljährliche Abwicklung der Staatlichen Fischerprüfung ist eine Hoheitsaufgabe des IFI. Seit 2004 findet neben der Hauptprüfung am ersten Samstag im März auch eine Wiederholungsprüfung am letzten Samstag in Juni statt. Teilnehmen können daran Personen, die die Hauptprüfung nicht bestanden haben oder aus verschiedenen Gründen nicht erscheinen konnten.
Methode: Die Anmeldung zur Staatlichen Fischerprüfung erfolgt zu etwa 80 % per Internet, der Rest in schriftlicher Form über den Landesfischereiverband Bayern e.V.. Die Web-Anwendung zur Anmeldung wurde optimiert und lief im Berichtsjahr sehr stabil. In 2007 wurde die Erstellung der Prüfungsfragen sowie die Organisation der Prüfung in Zusammenarbeit mit den Landwirtschaftsämtern durchgeführt. Hierzu gehören auch der Druck und Versand der Prüfungszeugnisse bzw. der Bescheide für Personen, die nicht bestanden haben.
Zahlreiche Fragen im Zusammenhang mit dem Anmeldeverfahren, der Organisation und Durchführung der Prüfung sowie zu rechtlichen Problemen wurden per Telefon, E-Mail oder Fax beantwortet.
Parallel zur bisherigen Staatlichen Fischerprüfung wurde begonnen, in Zusammenarbeit mit dem Arbeitsbereich IT der LfL und dem LfStaD, eine Online-Prüfung zu konzipieren, die künftig im Rahmen von e-Government zur Verfügung gestellt werden soll.
Ergebnis: Im Jahr 2007 haben 8.973 Bewerber an der Haupt- und 591 Bewerber an der Wiederholungsprüfung der Staatlichen Fischerprüfung teilgenommen. Der Anteil männlicher Teilnehmer lag jeweils bei 93 % (Frauen: 7 %). Während 90 % aller Teilnehmer die Hauptprüfung mit Erfolg abschließen konnten, haben nur 54 % die Wiederholungsprüfung bestanden. In beiden Prüfungen waren die Teilnehmerinnen erfolgreicher als ihre männlichen Kollegen.
Der altersbezogen größte Anteil der männlichen Prüfungsteilnehmer waren Jugendliche bis zum 19. Lebensjahre (34 %) während bei den weiblichen Teilnehmern die Altersgruppe der 20- bis 29-jährigen mit 35 % dominierte (Abbildung). Während die untere Altersgrenze durch das Fischereigesetz auf das vollendete 12. Lebensjahr festgelegt ist, war die älteste Teilnehmerin 75 Jahre alt und der älteste Teilnehmer 78 Jahre alt.
Jahresbericht 2006
4.2.10 Durchführung der staatlichen Fischerprüfung in Bayern
Zielsetzung: Die alljährliche Abwicklung der staatlichen Fischerprüfung ist eine Hoheitsaufgabe des IFI. Seit 2004 findet neben der Hauptprüfung am ersten Samstag im März auch eine Wiederholungsprüfung am letzten Samstag in Juni statt. Teilnehmen können daran Personen, welche die Hauptprüfung nicht bestanden haben oder aus verschiedenen Gründen nicht erscheinen konnten.
Methode: Die Anmeldung zur staatlichen Fischerprüfung erfolgt zu etwa 80 % per Internet, der Rest in schriftlicher Form beim zuständigen Landesfischereiverband. Die Web-Anwendung zur Anmeldung wurde weiter benutzerfreundlich optimiert. Im Berichtsjahr wurde die Erstellung der Prüfungsfragen, die Organisation der Prüfung in Zusammenarbeit mit den Landwirtschaftsämtern und der Abteilung AIW der LfL sowie der Druck und der Versand der Prüfungszeugnisse bzw. der Bescheide für Personen, die nicht bestanden haben abgewickelt. Zahlreiche Fragen im Zusammenhang mit dem Anmeldeverfahren, der Organisation und Durchführung der Prüfung sowie zu rechtlichen Problemen wurden per Telefon, E-Mail oder Fax beantwortet.
Ergebnis: Im Jahr 2006 haben 9.643 Bewerber an der Haupt- und 580 Bewerber an der Wiederholungsprüfung der staatlichen Fischerprüfung teilgenommen. Der Anteil männlicher Teilnehmer lag jeweils bei ca. 90 %. Während 92 % aller Teilnehmer die Hauptprüfung mit Erfolg abschließen konnten, haben nur 43 % die Wiederholungsprüfung bestanden. Bei beiden Prüfungen war der Anteil erfolgreicher Teilnehmerinnen um 2 % größer als bei den männlichen Teilnehmern.
Der altersbezogen größte Anteil der Prüfungsteilnehmer waren Jugendliche bis zum 19. Lebensjahre (31 %) (Abb. 20). Mit zunehmendem Alter waren es jeweils weniger Prüfungskandidaten. Während die untere Altersgrenze durch das Fischereigesetz auf das vollendete 12. Lebensjahr festgelegt ist, war der älteste Teilnehmer 77 Jahre alt.
Jahresbericht 2005
4.2.9 Durchführung der staatlichen Fischerprüfung in Bayern
Zielsetzung: Die alljährliche Abwicklung der staatlichen Fischerprüfung ist eine Hoheitsaufgabe des IFI.
Methode: Die Anmeldung zur staatlichen Fischerprüfung erfolgt zu etwa 80 % per Internet, der Rest in schriftlicher Form beim zuständigen Amt für Landwirtschaft. Die Web-Anwendung zur Anmeldung wurde benutzerfreundlich optimiert. Im Berichtsjahr wurde die Erstellung der Prüfungsfragen, die Organisation der Prüfung in Zusammenarbeit mit den Landwirtschaftsämtern sowie der Druck und der Versand der Prüfungszeugnisse bzw. der Bescheide für Personen, die nicht bestanden haben, abgewickelt. Zahlreiche Fragen im Zusammenhang mit dem Anmeldeverfahren, der Organisation und
Durchführung der Prüfung sowie zu rechtlichen Problemen wurden per Telefon, E-Mail oder Fax beantwortet. Zur Entlastung des Instituts wurde das Anmeldeverfahren, als eine nicht zwingend hohheitliche Teilaufgabe an den Landesfischereiverband Bayern e. V. (LFV) übertragen. Dafür wurde im Berichtsjahr erstmals eine Wiederholungsprüfung durchgeführt. Teilnehmen können daran Personen, die die Hauptprüfung nicht bestanden haben oder aus verschiedenen Gründen nicht erscheinen konnten.
Ergebnis: Im Jahr 2005 haben 9.073 Bewerber an der Haupt- und 685 Bewerber an der Wiederholungsprüfung der staatlichen Fischerprüfung teilgenommen. Während rund 90 % der Teilnehmer die Hauptprüfung mit Erfolg abschließen konnten, haben nur 54 % die Wiederholungsprüfung bestanden. Die unterschiedliche Erfolgsquote spiegelt die Auswahl der Teilnehmer wider. Die Arbeitsteilung mit dem LFV und die verbesserten Online-Anmeldung hat zu einem geringeren Zeitaufwand für die Beratung der Teilnehmer sowie für die Pflege der Daten geführt.
Jahresbericht 2004
4.2.7 Durchführung der staatlichen Fischerprüfung in Bayern
Zielsetzung: Die alljährliche Abwicklung der staatlichen Fischerprüfung als Hoheitsaufgabe.
Methode: Die Anmeldung zur staatlichen Fischerprüfung erfolgt zu etwa 80 % per Internet, der Rest in schriftlicher Form beim zuständigen Amt für Landwirtschaft. Die Web-Anwendung zur Anmeldung wurde benutzerfreundlicher umgestaltet.
Im Berichtsjahr wurde das Anmeldeverfahren, die Erstellung der Prüfungsfragen die Organisation der Prüfung in Zusammenarbeit mit den Landwirtschaftsämtern sowie der Druck und der Versand der Prüfungszeugnisse bzw. der Bescheide für Personen, die nicht bestanden haben, abgewickelt. Zahlreiche Fragen im Zusammenhang mit dem Anmeldeverfahren, der Organisation und Durchführung der Prüfung sowie zu rechtlichen Problemen wurden per Telefon, E-Mail oder Fax beantwortet. Zur Entlastung des Instituts wurden konzeptionelle und rechtliche Überlegungen und Abstimmungen mit dem Ziel durchgeführt, den Landesfischereiverband Bayern e. V. für nicht zwingend hohheitliche Teilaufgaben einzubeziehen.
Ergebnis: Im Jahr 2004 nahmen 9.363 Personen an der staatlichen Fischerprüfung teil, wovon 91,73 % bestanden haben. Für das Prüfungsjahr 2005 haben sich bayernweit 10.259 Personen angemeldet. Die überarbeitete Internetanmeldung hat zu einem geringeren Zeitaufwand für die Beratung der Teilnehmer sowie für die Pflege der Daten geführt. Zwischen dem StMLF, dem IFI und dem Landesfischereiverband Bayern e.V. wurde eine Nachprüfung vereinbart. Sie kann nur von Personen in Anspruch genommen werden, die ordnungsgemäß zur Hauptprüfung angemeldet waren, diese jedoch nicht bestanden haben oder daran aus verschiedenen Gründen nicht teilnehmen konnten.
Zur Entlastung des Instituts übernimmt der Landesfischereiverband künftig das Anmeldeverfahren zur Haupt- und Wiederholungsprüfung, erstmals ab dem Jahr 2005. Näheres regelt ein Geschäftsbesorgungsvertrag mit dem StMLF.
Die „wilden 90er“: Als die Durchfallquote bei der Fischerprüfung am höchsten war.
Prüfungsfragen:
Gerade im Bereich Fischkunde waren die Fragen früher anspruchsvoller, es gab zahlreiche Fragen die wirklich in die Tiefe gingen. So wurde zum Beispiel die Anzahl der Eier einzelner Fischarten abgefragt und es wurde sehr viel Wert auf die Unterscheidungsmerkmale nahezu aller Fischarten gelegt, egal ob die unvollständige Seitenlinie beim Moderlieschen, das dunkel gefärbte Bauchfell beim Giebel oder die zusammengewachsenen Rückenflossen Kaulbarsch – jedes Merkmal war absolut prüfungsrelevant. Auch der Gefährdungsstatus einzelner Fischarten nach der „roten Liste“ wurde abgefragt und Merkmale verschiedenster Fischkrankheiten. Nach und Nach wurden viele der objektiv als „sehr anspruchsvoll“ einzustufenden Fragen im Fragenkatalog ersetzt oder zumindest mit eindeutigeren Antwortmöglichkeiten versehen. Die Fragen der bayerischen Fischerprüfung sind heute leichter als in den 1990er Jahren.
Die heutigen Prüfungsfragen sind klarer formuliert und leichter zu beantworten.
Fragenkatalog:
Während heute der verbindliche Fragenkatalog zur bayerischen Fischerprüfung von der Prüfungsbehörde geführt und für alle Bürger kostenlos zugänglich ist, war es früher komplizierter. Der Fragenkatalog wurde nur in gedruckter Form verkauft, und die Fragen unterlagen einem „Copyright“ – so dass im Vorbereitungskurs häufig nicht mit Original-Fragen gearbeitet werden konnte und ein relevanter Teil der Prüflinge zu keinem Zeitpunkt ihrer Prüfungsvorbereitung den tatsächlichen Umfang des Fragenkatalogs kannte.
Heute steht der Fragenkatalog für alle Bürger frei zur Verfügung.
Kursgröße und Technik:
Viele Teilnehmer die in den 1990er Jahren einen Vorbereitungskurs besucht haben erinnern sich an große Säle in Gastwirtschaften die mit 70 oder 100 Personen gefüllt waren. Der Unterricht wurde mit „Overhead-Projektoren“ und Dias gestaltet. Nicht selten wurde damals im Lehrsaal dann auch noch geraucht und wegen der schlechten Projektion musste das Licht ausgemacht werden. Das hat sich heute grundlegend geändert. Nicht nur dass moderne Beamer oder Bildschirme zur Verfügung stehen, auch die Kursgrößen haben sich erheblich verkleinert. Präsenzkurse mit 70 oder mehr Teilnehmern findet man heute kaum noch, die meisten Kurse bewegen sich in einer Größenordnung zwischen 20 und 30 Teilnehmern. Spätestens seit der Pandemie wird auch etwas intensiver über Pausen- und Lüftungskonzepte nachgedacht. Die äußeren Rahmenbedingungen für die Kurse haben sich insgesamt stark verbessert.
Heute verfügen wir in den Kursen über hochauflösende Bildschirme, die es erlauben jedes noch so kleine Detail perfekt zu zeigen.
Lernhilfen:
In den 1990er Jahren arbeiteten wir alle durchgängig mit Stift und Papier und das herstellen von eigenen zielgerichteten Lehrmaterialen war für Kursleiter noch mit riesigem Aufwand verbunden. Dank der Digitalisierung ist es heutzutage keine größere Sache mehr, eigenes Lehrmaterial herzustellen und kostengünstig drucken zu lassen. So entstanden über die Jahr perfekte auf die Anforderungen der bayerischen Fischerprüfung zugeschnittene Lernmittel. Als Beispiele seien hier das herausragend gute Fischplakat meines Kollegen Erwin oder auch meine umfangreiche Lernhilfe Fischerprüfung die den gesamten Prüfungsstoff auf ganz wenigen Seiten zusammenfasst genannt. Gepaart mit kostenlosen Apps die es erlauben die Original-Prüfungsfragen bequem auf dem Smartphone zu lernen, treten Teilnehmer der Prüfung heute mit ganz anderem Rüstzeug entgegen als noch in den 1990ern.
Heute erhalten Kursteilnehmer perfekt auf die Prüfung ausgerichtete Lernhilfen.
Der kleine Ausflug in die Vergangenheit zeigt deutlich: Die Bayerische Fischerprüfung hat ihren Ruf „nicht leicht“ zu sein, absolut zu Recht. Aber die Zeiten der hohen Durchfallquoten sind definitiv vorbei.
Dank der verständlicheren Prüfungsfragen und dem Angebot an hocheffizienten, zielgerichteten Lernhilfen ist der Weg zum Angelschein heute so klar und machbar wie nie zuvor.
Quellen & Datenbasis
Die auf dieser Seite dargestellten Zahlen stammen aus öffentlich zugänglichen Publikationen folgender Quellen:
- Institut für Fischerei, Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) – Webseite und Jahresberichte der Prüfungsbehörde.
- Landesfischereiverband Bayern e. V. – Jahresberichte zur Durchführung der Staatlichen Fischerprüfung.
Die genannten Zahlen sind daher grundsätzlich als zuverlässig zu betrachten. Über die Jahrzehnte hinweg hat sich jedoch die Fischerprüfung selbst sowie auch die Detailtiefe der Berichte mehrfach verändert, wodurch keine absolute Datenintegrität gewährleistet werden kann. Etwaige leichte Abweichungen sind aber auf so geringem Niveau, dass sie das Gesamtbild ganz sicher nicht beeinflussen.
Weiterführende Informationen und die Originalberichte finden sich hier: